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letzte Änderung: 13.04.2014 

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Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Windkraftanlage und Solarmodule
Ziel des EEG ist die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) löste das Stromeinspeisegesetz in der Fassung von 1991 ab und schreibt seit April 2000 in Deutschland Mindesteinspeisevergütungen für den Strom vor, der aus erneuerbaren Energien erzeugt und eingespeist wird.

Ziel des EEG

Ziel des EEG ist die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung. Das EEG ist damit zentrales Element für Klimaschutz, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung in Deutschland im Energiebereich. Das EEG soll helfen den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung gemäß den Zielen der EU und Deutschlands zu steigern.

Vergütung

Die Vergütungen werden in der Regel über einen Zeitraum von 20 Jahren an private oder gewerbliche Stromerzeuger gezahlt, zum Beispiel auch für die Solarstromeinspeisung vom eigenen Dach. Der Strom aus der eigenen Anlage wird komplett in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vom Netzbetreiber (in der Regel der regionale Energieversorger) vergütet, also gekauft.

Der Strom kann ebenso komplett für den Eigenbedarf erzeugt werden (z. B. bei einer Inselanlage ).  Je nach Verbrauchsprofil und Vergütungssatz kann der gesamte oder nur der überschüssige Strom verkauft werden.

Nach dem EEG wird Strom aus folgenden Quellen vergütet:

  • Wasserkraft (Anlagen mit einer Leistung bis 5 Megawatt)
  • Windkraft
  • Photovoltaik
  • Geothermie
  • Deponiegas (Anlagen mit einer Leistung bis 5 Megawatt)
  • Klärgas (Anlagen mit einer Leistung bis 5 Megawatt)
  • Grubengas
  • Biomasse (Anlagen mit einer Leistung bis 20 Megawatt)

Strom aus Anlagen, die zu über 25 Prozent der Bundesrepublik Deutschland oder einem Bundesland gehören, wird nicht vergütet.

Höhe der Vergütungssätze

Zu den aktuellen Vergütungssätzen .


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