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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Erneuerbare Energien in Deutschland

Solaranlage in Berlin
Photovoltaik-Anlagen trugen 2009 erstmalig mit über einem Prozent zur deutschen Bruttostromerzeugung bei. Bild: PV-Anlage Auswärtiges Amt - Quelle: dena

Die erneuerbaren Energien haben die positive Entwicklung der letzten Jahre fortgesetzt. Insgesamt stellten erneuerbare Energien im vergangenen Jahr 238 TWh (Milliarden kWh) Endenergie bereit. Der Anteil aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms in Deutschland lag 2009 bei 16,1 Prozent. Zur Wärmeerzeugung steuerten sie 8,4 Prozent bei.

Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien stieg 2009 leicht auf 93,1 TWh. Die Windkraft  lieferte mit 40,4 Prozent (37,6 TWh) den größten Beitrag. Biomasse  mit einem Anteil von etwa einem Drittel (28,6 TWh) und Wasserkraft  mit 20 Prozent (19,0 TWh) folgten. Photovoltaik-Anlagen  erzeugten 2009 bereits 6,2 TWh Strom und trugen damit erstmalig mit über einem Prozent zur deutschen Bruttostromerzeugung bei. Geothermie  hatte einen zum Vorjahr beinah unverändert hohen Anteil von etwa 0,0186 TWh.

Die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien betrug 2010 insgesamt etwa 110,5 TWh, davon wurden allein 95,7 TWh aus Biomasse gewonnen.

Die Produktion von Biokraftstoffen  war, wie schon im Vorjahr verbunden mit dem Ende der Steuerbefreiung auf Biokraftstoffe, leicht rückläufig. Ihr Anteil am gesamten Kraftstoffverbrauch Deutschlands sank von 5,9 auf 5,5 Prozent. Insgesamt wurden 33,8 TWh Biokraftstoff verbraucht. Der Verbrauch von Bioethanol  jedoch wuchs um etwa ein Drittel auf 6,7 TWh gegen den Trend.

Der stete ökologische Umbau in der Strom- und Wärmeerzeugung ist in mehrfacher Hinsicht positiv: Die CO2 -Emissionen werden reduziert, die externen Kosten, die durch die fossilen Energieträger entstehen, gesenkt und die Abhängigkeit von Energieimporten verringert. 2009 wurden insgesamt rund 107 Mio. Tonnen CO2 vermieden, wovon etwa 52 Mio. Tonnen auf die nach Erneuerbare Energien Gesetz  (EEG) vergütete Strommenge zurückzuführen sind.

Der Beitrag erneuerbarer Ressourcen zur Energieerzeugung soll nach dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung weiter zunehmen: Bis zum Jahr 2020 soll ihr Anteil an der Stromerzeugung auf 25 bis 30 Prozent, an der Wärmebereitstellung auf 14 Prozent und am Kraftstoffverbrauch auf 20 Prozent ausgebaut werden.


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