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letzte Änderung: 16.05.2013 

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Gewinne aus dem Contracting

Taschenrechner und Geld
Der Contractor verdient an den Einsparungen, die durch die gesunkenen Energiekosten gegenüber dem ursprünglichen Energieverbrauch auftreten. Quelle: Pixelio.de, © tommyS

Vom Contracting profitieren beide Seiten: Der Auftraggeber sowohl durch das Know-how des Contractors als auch durch langfristig planbare Kosten für die Energielieferung bzw. durch niedrigere Energiekosten aufgrund der Verbrauchsreduktion. Der Contractor refinanziert durch die erhöhte Energieeffizienz die Investitionskosten und verdient an den Einsparungen.

Die Ziele eines Contracting-Vertrags: Kostenreduzierung durch Energieeinsparung oder günstigere Versorgung mit Nutzenergie. Die Ziele sind in dem Vertrag festgelegt.

Während beim Energieliefer-Contracting  ein Liefervertrag die Zahlungen zwischen Kunde und Contractor definiert, gibt es beim Energiespar-Contracting  zwei Modelle, den Contractor an den Energieeinsparungskosten zu beteiligen:

(1) Beim Laufzeitmodell stehen sämtliche Einsparungen über einen definierten Vertragszeitraum dem Contractor zu.

(2) Beim Beteiligungsmodell profitiert auch der Auftraggeber schon während der Vertragslaufzeit von den Kosteneinsparungen. Hierbei sind die Vertragslaufzeiten länger, der eigene Haushalt wird jedoch sofort entlastet. In der Praxis wird das Beteiligungsmodell häufiger angewendet.

Sollte die Kosteneinsparung nicht im vertraglich festgeschriebenen Maß erreicht werden, ist der Contractor verpflichtet, eventuell entstehende Differenzbeträge bzw. Mehrkosten zu erstatten.


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