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letzte Änderung: 16.05.2013 

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Contracting für Industrie & Gewerbe

zwei Männer in Schutzkleidung mit Plänen
Für industrielle und gewerbliche Energieverbraucher können Anlagen-Contracting und Energiesparcontracting attraktive Modelle darstellen.

Unternehmen übertragen in vielen Bereichen Nebenaufgaben auf externe Dienstleister. Energie-Contracting folgt dem gleichen Prinzip: Der Contractor erhöht mit Technik, Know-how und Personal die Energieeffizienz von Gebäuden, Produktionsstätten oder einzelner Anlagen seiner Auftraggeber. Und die sparen langfristig Energiekosten.

Grundsätzlich folgt Contracting für Unternehmen dem gleichen Ziel und Umsetzungsprozedere wie bei Liegenschaften der öffentlichen Hand. Die Unterschiede liegen einerseits in den Vergabeverfahren, andererseits in der Bandbreite der verschiedenen gebäudetechnischen Ausstattungen von Industrie und Gewerbe. Entsprechend variieren Art und Umfang der Contracting-Lösungen.

Wie bei öffentlichen Liegenschaften ist Energieliefer-Contracting  die am weitesten verbreitete Art des Energie-Contractings. Darin bietet der Contractor  die Lieferung von Energie (z. B. Wärme und Strom) zu einem vertraglich vereinbarten Preis an. Er verpflichtet sich, neue Anlagen zu errichten und zu betreiben bzw. bestehende Anlagen zu übernehmen und zu modernisieren, um den vertraglich vereinbarten Energiebedarf zuverlässig bereitzustellen. Die Vergütung des Dienstleisters ist beim Energieliefer-Contracting  in der Regel projektbezogen und unabhängig von erwarteten Energieeinsparungen.

Beim Energiespar-Contracting  hingegen wird eine Optimierung ausgewählter Anlagen vom Contractor übernommen (inklusive Planung, Finanzierung und Betrieb). Für einen bestimmten Vertragszeitraum übernimmt der Contractor die Betriebsführung der betroffenen Anlagen und garantiert eine Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten. Zur Vorbereitung des Energiespar-Contractings  sollte man sich einen Überblick über die Energiesituation im Unternehmen verschaffen und sich die Energiekosten und Verbrauchsdaten der vergangenen Jahre genau ansehen. Hierfür kann es sinnvoll sein, eine externe Energieberatung in Anspruch zu nehmen.


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