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letzte Änderung: 10.02.2012 

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Windenergie

Windkraftanlagen bei Sonnenuntergang
Windenergie zählt zu den potenziell ertragsstärksten erneuerbaren Energiequellen. Foto: juwi.de

Windenergie zählt zu den potenziell ertragsstärksten erneuerbaren Energiequellen. Mit Hilfe von Windenergieanlagen wird die Energie des Windes in Bewegungsenergie der Rotoren umgewandelt. Die Rotationsenergie dient dann beispielsweise dem Antrieb eines Stromgenerators oder dem Betrieb von mechanischen Wasserpumpen.

Die sehr alte Idee der Windmühle  erlebt in den modernen Windenergieanlagen (WEA) ein Comeback. Der Wind und die Gesetze der Physik  sind seither die gleichen geblieben, doch revolutionäre Fortschritte wurden in der Anlagentechnik  erzielt. Ende 2010 verzeichnete die Windenergie in Deutschland über 27 Gigawatt (GW) an installierter Leistung. Spitzenreiter bei der Windenergienutzung sind die Bundesländer Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.  

Eine sinnvolle Nutzung der Windenergie beginnt bei mittleren Windgeschwindigkeiten von vier bis fünf Metern pro Sekunde. In Deutschland werden die besonders günstigsten Windgeschwindigkeiten von etwa sieben Metern pro Sekunde an der Nordseeküste und der nördlichen Ostseeküste erreicht. In Zukunft sollen daher Windparks auch im küstennahen Meer als so genannte Offshore-Windenergieanlagen  errichtet werden. Bis zum Jahr 2030 soll in Nord- und Ostsee eine Kapazität von insgesamt 25.000 Megawatt (MW) installiert sein.

Heutige Windenergieanlagen sind Hightech-Produkte, die den Vergleich zum Flugzeugbau nicht scheuen brauchen. Dank innovativer Materialien, einer ausgefeilten Anlagenelektronik und jahrelanger, kontinuierlicher Forschungs- und Entwicklungsleistungen von Firmen und Institutionen haben die Anlagen erhebliche technologische und ökonomische Fortschritte realisieren können. Mittlerweile gehen ca. 70 Prozent der in Deutschland produzierten Anlagen in den Export.

Der erfolgreiche Aufbau der Windenergie in Deutschland wurde durch die seit 25 Jahren kontinuierliche Forschungsförderung sowie die verlässlichen Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energien auf Basis des Erneuerbare-Energien-Gesetzes  ermöglicht. Diese Gesetze regeln bis heute die Abnahme des Windstroms durch die Stromwirtschaft und eine Mindesthöhe der Vergütung.

Auch wirtschaftlich hat die Windenergie Fortschritte zu verzeichnen. Im Vergleich zu 1990 konnten die Stromgestehungskosten, also der Preis zu dem Windstrom erzeugt wird, um ca. 60 Prozent gesenkt werden. Abhängig von der Entwicklung der Energiepreise besteht die Perspektive, dass Windstrom um das Jahr 2015 billiger werden könnte als Strom aus konventionellen Kraftwerken.

In den folgenden Kategorien finden Sie Artikel zu den Grundlagen der Windenergie , zum Aufbau von Windenergieanlagen , zur Auslegung und Montage  und zur Forschungsplattform FINO .

 

Zeit, dass sich was dreht - wie ein Windrad Strom erzeugt

In dem folgenden Beitrag von tectv.de wird das Prinzip der Stromerzeugung aus Windenergie erläutert.


 

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