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Windenergie weltweit

- Die Potenziale, die mit der Erzeugung von Strom aus Windenergie verbunden sind, werden weltweit immer stärker erkannt und genutzt.
Windenergie trägt zur Reduzierung von CO2 -Emmissionen bei und verringert die Abhängigkeit von Rohstoffimporten wie Erdöl, Erdgas, Kohle oder Uran.
Die Potenziale, die mit der Erzeugung von Strom aus Windenergie verbunden sind, werden weltweit immer stärker erkannt und genutzt.
Die Gesamtleistung aller Windkraftanlagen weltweit betrug 2010 etwa 195.000 MW. Allein im letzten Jahr wurden etwa 35.800 MW Windleistung neu installiert. Die weltweit größten Kapazitäten zur Stromerzeugung aus Windenergieanlagen bestanden zum Ende des Jahres 2010 in China (ca. 42.000MW), den USA (ca. 40.000 MW), Deutschland (27.215 MW), Spanien (20.617 MW) und Indien (13.065 MW). Den mit Abstand stärksten Zuwachs an Erzeugungskapazität hatten dabei China und die USA zu verzeichnen, die allein im Jahr 2010 16.500 MW bzw. 5.115 MW Leistung neu installierten. Durchschnittlich wuchsen die Stromerzeugungskapazitäten international mit etwa 27 Prozent jährlich in den letzen fünf Jahren.
Der Windenergiemarkt ist von einer immer stärkeren Ausdifferenzierung gekennzeichnet: Waren noch vor wenigen Jahren Deutschland und Spanien die führenden Märkte mit den größten Zuwächsen, investieren nun insbesondere China, die USA und Indien in diese Technologie. Eine Entwicklung, die sich in den nächsten Jahren verstärken dürfte. Allein im Jahre 2010 wurden weltweit insgesamt 65 Mrd. US-Dollar in Kapazitäten zur Windenergieerzeugung investiert.
Führend in der Herstellung der Anlagen und ihrer Komponenten, wie der Türme, Flügel, Generatoren, Getriebe und der elektrischen Ausstattung sind derzeit europäische Unternehmen. Vier der zehn größten Hersteller sind in Europa beheimatet und haben zusammen einen Marktanteil von 38 Prozent. Weitere Hersteller stammen aus den USA, Indien und China, wobei insbesondere chinesische Anlagenbauer rasant auf den Markt drängen. Neben Deutschland gehören Dänemark und Spanien zu den großen Herstellernationen.









