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Flachdachmontage von Solarthermiekollektoren

- Auf Flachdächern werden Kollektoren oder Module meist schräg aufgestellt. © Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES/Fotoautor: Fritz Schuppisser
Solarkollektoren und Solarstrommodule werden auf Flachdächern zumeist über ein Montagesystem schräg aufgestellt, um eine optimale Ausrichtung zur Sonne zu erreichen. Die Montage erfordert genaue Planung im Vorfeld.
Für die Installation auf einem Flachdach muss zunächst geklärt werden, ob die Statik des Daches eine Montage zulässt, also ob tragfähige Flächen, Dachpunkte oder Wände für die zusätzliche Last vorhanden sind. Flachdächer müssen prinzipiell nur ihre Eigenlast sowie die Wind- und Schneelast tragen. Ein Statiker muss daher nicht nur die zusätzliche Belastbarkeit des Daches prüfen, sondern auch die zusätzlichen Belastungen durch Wind und Schnee auf den Kollektoren bzw. den Modulen in die Berechnung mit einbeziehen.
Weiterhin sollte die Dachfläche ausreichend groß und nicht zu stark zergliedert sein (durch Kamine, Dachaufbauten oder ähnliches), so dass die erforderliche Kollektor- oder Modulfläche ohne Verschattung der Elemente und in möglichst großen Feldern aufgestellt werden kann.
Da Dachsanierungsarbeiten nach dem Aufbau des Solarfeldes nur mit erhöhtem Arbeitsaufwand möglich sind oder eventuell die Demontage des Solarfeldes erfordern, empfiehlt es sich, dass die Dachabdichtung neu ist beziehungsweise im Zuge der Montage saniert wird. Auf diese Weise werden Sanierungsmaßnahmen während der langen Lebensdauer der Kollektoren bzw. der Module (20 Jahre und mehr) vermieden.
Normalerweise werden die Module mithilfe eines Montagesystems schräg aufgestellt um optimale Erträge zu erreichen. Eine Ausnahme bilden Vakuumröhrenkollektoren . Sie können auch horizontal auf Flachdächern installiert werden. Hier können die Absorberstreifen im Kollektor so gedreht werden, dass sie schräg und somit immer im optimalen Winkel zur Sonne stehen.








