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Ausrichtung einer Solaranlage

- Idealerweise sollte eine Solaranlage nach Süden ausgerichtet sein. © Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES/Fotoautor: Planforum GmbH, Thomas Scheiwiller, Tösstalstrasse 12, 8400 Winterthur
Bei der optimalen Ausrichtung einer Solaranlage zeigt die Kollektor- oder Modulfläche nach Süden. Aber auch bei Abweichungen von dieser optimalen Ausrichtung sinken die Erträge nur minimal. Größeren Einfluss auf den zukünftigen Ertrag hat die Neigung.
Die besten Ergebnisse erreichen solarthermische und Photovoltaik-Anlagen unter den folgenden Voraussetzungen:
- Ausrichtung zwischen Südost und Südwest
- möglichst wenig Schatten
- Dachneigung zwischen 20 und 60 Grad.
Abweichungen nach Südwest/Südost bis zu 50° führen bei thermischen Solaranlagen allerdings kaum zu Ertragseinbußen. Bei Photovoltaik-Anlagen führt eine Südwest-/Südostausrichtung zu Ertragseinbußen von lediglich 5 Prozent. Auch eine reine Ost- oder Westausrichtung verringert den Ertrag um lediglich 20 Prozent verglichen mit dem Optimalwert. Ertragseinbußen aufgrund einer von Süden abweichenden Installation können in beiden Fällen über eine Erhöhung der Kollektor- bzw. Modulfläche ausgeglichen werden.
Die Neigung, mit der die Solaranlage auf dem Dach oder an der Fassade installiert wird, spielt für den Ertrag eine wesentlich größere Rolle. Im Jahresmittel ergibt sich für thermische Anlagen ein optimaler Neigungswinkel von 45°, für Photovoltaik-Anlagen ein Winkel von 30°.








