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letzte Änderung: 16.05.2013 

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Netzgekoppelte PV-Anlage

Photovoltaikanlage
Eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage ermöglicht es, den erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. © Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES/Fotoautor: Solstis

Eine an das Stromnetz angeschlossene (netzgekoppelte) Photovoltaik-Anlage, ermöglicht es, den erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen.

Der erzeugte Gleichstrom einer Photovoltaik-Anlage wird über einen Wechselrichter  in Wechselstrom umgewandelt. Danach besteht die Möglichkeit, ihn entweder selbst zu nutzen oder ins öffentliche Netz einzuspeisen. Beide Varianten werden – seit einer entsprechenden Neuregelung 2009 – nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG ) vergütet.

Der Netzanschluss ermöglicht es, Versorgungslücken (etwa während der Nacht) zu überbrücken und an ertragreichen Tagen von Überschüssen zu profitieren. Es gibt derzeit noch keine ausgereiften Technologien, die eine wirtschaftliche Speicherung des Stroms gewährleisten könnten.

Durch gesetzlich garantierte Vergütungssätze ist es möglich, eine PV-Anlage wirtschaftlich zu betreiben. Die Eigennutzung von Solarstrom wurde mit der Novellierung des EEG im Juli 2010 weiter angeregt. Bis 30 Prozent Eigenverbrauch werden 16,38 Cent/kWh bzw. ab 30 Prozent lediglich 12 Cent/kWh von der Vergütung bei Netzeinspeisung abgezogen. Bei einem Strompreis für private Verbraucher von derzeit durchschnittlich 26 Cent/kWh (Stand 2013) bestehen deutliche Anreize einen Großteil des erzeugten Solarstroms auch selbst zu verbrauchen. Somit erzielt der Betreiber einen leicht höheren Gewinn aus den Zuschüssen, wenn er den Strom selbst nutzt. Im Übrigen produzieren PV-Anlagen über den Zeitraum der Einspeisevergütung durch das EEG hinaus Strom. Nach diesen ersten 20 Betriebsjahren wird damit der Eigenverbrauch zur Senkung der Stromkosten immer wichtiger.


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