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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Inselanlage

Photovoltaik-Inselanlage für Tunnelbeleuchtung
Inselanlagen speisen den erzeugten Solarstrom nicht ins öffentliche Netz ein. © Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES/Fotoautor: Raimund Hächler, Masanserstr. 62, 7000 Chur

Solarstromanlagen, die nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sind, sondern den erzeugten Solarstrom direkt verbrauchen oder in Akkumulatoren (Akkus) speichern, werden als Inselanlagen bezeichnet.

Inselanlagen werden meist dann eingesetzt, wenn kein öffentliches Stromnetz vorhanden ist, beziehungsweise eine Anbindung zu höheren oder vergleichbaren Kosten führen würde, wie etwa in Gartenlauben und abgelegenen Gebäuden (z. B. Almhütten). Auch solarversorgte Autobahnbeleuchtungen, Baustellenleuchten, Parkuhren, Taschenrechner etc. sind Inselsysteme.

Die Speichermöglichkeit nutzen diese Anlagen, um das schwankende Angebot an solarer Energie und den eventuell schwankenden Bedarf an Strom auszugleichen. Der Solarstrom wird für den Verbrauch direkt als Gleichstrom gespeichert oder er wird zuvor über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt.

In Entwicklungsländern stellen Inselanlagen eine gute Alternative zum Netzausbau dar, um abgelegene Ortschaften mit Strom zu versorgen (so genannte "Solar Home Systems").

Bei der Speicherung von Solarstrom gehen jedoch 10 bis 30 Prozent der erzeugten Energie verloren. Inselanlagen müssen genau auf den Bedarf abgestimmt sein, da eine Erweiterung insbesondere bezüglich des Speichermediums in der Regel problematisch ist.


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