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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Bedeutung der Geothermie weltweit

Geothermieanlage
Eine geothermische Anlage liefert unabhängig von Tages- und Jahreszeiten über lange Jahre Wärme oder Strom. © H. Anger´s Söhne Bohr und Brunnenbaugesellschaft mbH

In über 60 Ländern existieren Anlagen zur Nutzung der Erdwärme. Auf den Philippinen sowie in El Salvador, Nicaragua, Island, Costa Rica, Kenia und Neuseeland trägt Geothermie bereits zwischen 5 und 20 Prozent zur nationalen Stromerzeugung bei.

Weltweit sind derzeit etwa 17.000 MW in Anlagen zur Wärmegewinnung sowie geothermische Kraftwerke mit einer elektrischen Leistung von ca. 8.000 MW installiert. Zum Vergleich: Die installierte Leistung der 36 Braunkohlekraftwerke zwischen Köln und Aachen beträgt ca. 10.000 MW.

Geothermie ist eine zukunftsweisende Technik zur Nutzung der erneuerbaren Energiequellen, die nicht von der Sonneneinstrahlung abhängt. Eine geothermische Anlage liefert unabhängig von Tages- und Jahreszeiten über lange Jahre Wärme oder Strom. 

Geothermische Energie steht – gemessen am menschlichen Energiebedarf – in unbegrenzten Mengen zur Verfügung. Die Erforschung und Weiterentwicklung der technischen Potenziale hin zu wirtschaftlichen Lösungen der Erzeugung und Versorgung ist daher ein lohnender Ansatz und wichtige Herausforderung für eine klimafreundliche und sichere Energiezukunft.


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