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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Holzheizungen

Baumstamm
Je nach Brennstoff und Verwendungszweck gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Öfen, die für die Wärmeversorgung Holz nutzen. © Fotolia

Je nach Brennstoff und Verwendungszweck gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Öfen, die für die Wärmeversorgung Holz nutzen.

Typische Kleinfeuerungsanlagen für große Holzstücke  (Scheite, etc.) sind Durchbrandkessel und Oberbrandkessel. Bei diesen Anlagen wird die Verbrennungsluft dem Brennholz von unten zugeführt.

Bessere Eigenschaften haben Kessel mit unterem Abbrand. Dabei wird die Verbrennungsluft von oben zugeführt: Aus der Glut entweichende Holzgase verbrennen in einer Nachbrennkammer vollständig. Diese Kessel werden auch "Vergaserkessel" genannt; sie lassen sich besser regeln als Durchbrandkessel, der Wirkungsgrad nimmt jedoch merklich ab, wenn die Anlage gedrosselt wird.

Bei größeren Öfen kann das Brennholz nicht mehr wie bei den oben beschriebenen Öfen von Hand nachlegt werden, sondern muss automatisch zugeführt werden. Dazu muss das Holz vorher entsprechend aufbereitet werden: Kleinere Holzstücke (etwa Holzhackschnitzel) sind beispielsweise gut schütt- und dosierbar. Die Verbrennung hat einen hohen Wirkungsgrad  und erzeugt nur wenig Schadstoffe .

Der Einsatz von Holzpellets  hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Holzpellets sind in Form gepresster Holzspäne, die z. B. als Hobel- und Sägeabfall in holzverarbeitenden Betrieben entstehen. Pellets verfügen gegenüber den etwas größeren Holzhackschnitzeln über eine konstant geringe Feuchtigkeit, die schon bei der (Vor-)Trocknung des Brennmaterials während der Pellet-Herstellung erreicht wird. Außerdem besitzen Pellets durch die (Vor-) Trocknung und Verdichtung einen höheren Brennwert.

Da Hackschnitzel - und Pelletkessel  automatisch mittels Förderschnecken mit Brennmaterial beschickt werden, kann die Leistung der Anlage über die Brennstoffmenge anstatt über die zugeführte Luft reguliert werden. Wird weniger Wärme benötigt, kann die Brennstoffzufuhr verringert werden – dabei bleibt der Wirkungsgrad immer gleich hoch.


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