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Heizen mit Holzhackschnitzeln

- In den letzten Jahren sind kleinere Hackschnitzel-Heizsysteme auf den Markt gekommen, die für die Beheizung größerer Einfamilienhäuser geeignet sind. Quelle: Fotolia, © Yuri Arcurs
Die Verbrennung von Holzhackschnitzeln ist neben der Verfeuerung von Holzpellets eine weitere Möglichkeit, Holz als Brennstoff zu nutzen und so Umwelt und Ressourcen zu schonen.
Hackschnitzel werden vor allem in größeren Heizungsanlagen verfeuert. Erst in den letzten Jahren sind kleinere Heizsysteme für die Verfeuerung von Hackschnitzeln auf den Markt gekommen, die für die Beheizung größerer Einfamilienhäuser geeignet sind. Wie bei Pellets wird bei der Verbrennung nur das CO2 frei, das beim Wachstum des Baumes gebunden wurde und ist somit weitestgehend klimaneutral.
Die Hackschnitzel werden dem Ofen mit einer Schneckenförderung automatisch zugeführt. Moderne Heizanlagen für Holzhackschnitzel sind durch ihre elektronische Kesselsteuerung, automatische Reinigung und Ascheaustragung ähnlich einfach zu nutzen wie Erdgas- oder Erdölheizungen. Allerdings lassen sie sich nicht so schnell herunterregeln wie konventionelle Heizungen – der Wirkungsgrad von Hackschnitzelheizungen sinkt stark, wenn die optimale Verbrennungsmenge unterschritten wird.
Auch Heizkraftwerke nutzen bisweilen Hackschnitzel, um Strom und Wärme zu erzeugen. Durch die hohen Investitionen in die Heizanlage sind die Fixkosten einer Hackschnitzelheizung relativ hoch. Mit zunehmendem Wärmebedarf eines Objekts macht sich jedoch der Preisvorteil von Hackschnitzeln gegenüber anderen Brennstoffen bemerkbar: Je höher der Heizbedarf, desto größer der Preisvorteil. Der Preis pro kWh Heizenergie, die mit Holzhackschnitzeln erzeugt wird, liegt unter den Preisen sowohl fossiler Energieträger als auch unter dem Preis von Holzpellets. Jedoch enthalten Hackschnitzel mehr Wasser als Holzpellets und haben daher einen geringeren Heizwert; er liegt bei etwa 3,3 kWh pro Kilogramm (Pellets: 4,9 kWh/kg, Heizöl:10 kWh/l).










