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letzte Änderung: 13.04.2014 

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Gesamtnutzungsgrad von Blockheizkraftwerken (BHKW)

Stromzähler
BHKWs geben ein Maximum an elektrischem Strom zeitgleich mit einem Maximum an nutzbarer Heizwärme ab.

Der Gesamtnutzungsgrad von Blockheizkraftwerken (BHKW) erreicht über 85 Prozent. Das heißt, dass nur ein Bruchteil der im Energieträger enthaltenen Energie nicht genutzt wird.

Der Gesamtnutzungsgrad trifft Aussagen über das Verhältnis zwischen der abgegebenen Nutzenergie – z. B. Strom und Wärme – und der eingesetzten Brennstoffmenge in einem bestimmten Zeitraum. Somit sind darin beispielsweise auch Verluste im Teillastbetrieb oder Verteilungsverluste berücksichtigt.

Der Gesamtnutzungsgrad bei Blockheizkraftwerken ist um etwa 5 bis 10 Prozentpunkte höher als der Nutzungsgrad konventioneller Heizkraftwerke auf Dampfturbinenbasis, die Gesamtnutzungsgrade von rund 80 Prozent bezogen auf den Verbrauchspunkt aufweisen. Die energetische Ausbeute aus den eingesetzten Energieträgern ist bei BHKW also im Verhältnis besser.

Dies ist vor allem auf den thermodynamisch günstigeren Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren zurückzuführen. Auch sind die Verteilungsverluste geringer als bei der zentralen Strom- und Wärmeversorgung, da sich die dezentralen BHKW in der Nähe der Verbraucher befinden.

Hinzu kommt, dass konventionelle KWK-Anlagen bei maximaler Wärmenutzung aus physikalisch-technischen Gründen eine Einbuße bezüglich der elektrischen Leistung hinnehmen müssen und damit im elektrischen Wirkungsgrad stark zurückgehen. Dem gegenüber geben BHKWs ein Maximum an elektrischem Strom zeitgleich mit einem Maximum an nutzbarer Heizwärme ab.

 


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