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Thermografie

- Mithilfe der Thermografie können die Oberflächentemperaturen eines Gebäudes sichtbar gemacht werden. © FIW München
Die Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das Temperaturverteilungen sichtbar macht. So kann sie Durchlässigkeiten oder Lecks - verursacht durch fehlerhafte Bauausführung - Wärmebrücken oder technische Mängel von Bauteilen und Bauwerken visualisieren.
Die Oberflächentemperatur eines Gebäudes wird dabei mit einer Infrarotkamera gemessen. Im Farbdisplay und am Ausdruck der Aufnahme können komplizierte technische Zusammenhänge einfach offen gelegt werden. Aus der Analyse dieser Bilder können nach einer Auswertung durch Fachleute konkrete Maßnahmen zur Sanierung der Schadensquellen abgeleitet werden.
Auch besonders schwer zugängliche oder mit bloßem Auge nicht sichtbare Schadstellen in Wandritzen, an Dächern oder im Fundament werden mit Hilfe der Thermografie leicht sichtbar gemacht
Infrarotbilder bieten unverzichtbare Unterstützung bei der vorgesehenen Sanierung, bilden vor Baubeginn eine solide Grundlage für die weitere Planung und dienen auch zur Ermittlung der anfallenden Kosten.
In Verbindung mit Luftdichtigkeitsmessungen, zum Beispiel mit Hilfe des Blower-Door-Verfahrens, hilft die Thermografie in Innenräumen bei der Aufdeckungen von handwerklichen Mängeln wie etwa in neu ausgebauten Dachgeschossen.
Auch Fehler in Fußbodenheizungen und Feuchtschäden können so oft erkannt und lokalisiert werden. Ferner können unsachgemäß eingebaute oder undichte Fenster mit Hilfe der Thermografie nachgewiesen werden.
Tipp. Die Integration thermografischer Untersuchungen in die Vor-Ort-Energiesparberatung wird vom BAFA mit bis 25 Euro pro Thermogramm und maximal 100 Euro gefördert.









