Servicefunktionen
letzte Änderung: 10.09.2010 

Hauptinhalt
Aktueller Wertungsstatus

Der Blower Door Test in Bildern

Vorbereitungen zum Blow-Door-Test

Viele Ausführungsfehler sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Ein so genannter Blower Door Test hilft, diese Fehlerstellen aufzuspüren.

© Institut Bauen und Wohnen

Die so genannte "Blower Door", die dem Test seinen Namen gegeben hat, wird in den fertigen Türrahmen gesetzt und luftdicht abgeklebt. Das Gebläse kann je nach Testverlauf Luft aus dem Gebäude absaugen oder einblasen. Modernere, kleiner Apparaturen können auch leicht in einen Fensterrahmen eingehängt werden.

Im Dachgeschoss sollte unbedingt die Unterkonstruktion für die Gipskartonplatten befestigt sein, damit der beim Test entstehende Unterdruck nicht wie in diesem Beispiel die Folie von den Sparren abreißt

Typisches Luftleck: eine Kabeldurchführung für die Elektroinstallation, die nicht abgeklebt wurde. Gut, dass die Gipskartonplatten noch nicht montiert sind, sodass die Fehlerquelle erkennbar ist.

Der Randabschluss ist ebenfalls eine häufige Fehlerquelle, weil nicht sorgfältig genug abgeklebt wurde.

Schwundrisse in den Holzstützen für den First sind ebenfalls Luftlecks. Es reicht nicht, wenn nur der Anschluss der Folie an die Stütze verklebt wurde.

Wenn die Fensterbank nur punktweise befestigt wurde und die Ziegeloberseiten nicht geschlossen wurden, besteht hier ebenfalls ein Luftleck.

Für Steckdosen in Außenwänden sollten spezielle Unterputzdosen verwendet werden, da auch hier Luft unkontrolliert eindringen bzw. entweichen kann.

Autor: Institut Bauen und Wohnen 


Bewerten Sie diesen Artikel:
schlecht mangelhaft gut sehr gut
Nachfrage zum Artikel 

Weitere Informationen