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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Altbau

Altbauten
Energieeinsparung und respektvoller Umgang mit Baudenkmälern sind längst kein Widerspruch mehr. © Rainer Sturm / pixelio.de

Die vorhandenen Gebäude prägen die „Gesichter“ von Städten, Dörfern und Siedlungen, denn jedes von ihnen hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Geschichte. Bei der energetischen Modernisierung sind zwar bestimmte Auflagen zu erfüllen. Doch Energiesparmaßnahmen und respektvoller Umgang mit dem kulturellen Erbe und den besonderen baulichen Eigenheiten sind längst kein Widerspruch mehr. Und der Bewohner eines Denkmals kann in einem energieeffizient sanierten Haus auch in Zukunft die Heizkosten zahlen.

Wer den individuellen Charakter von Fassade, Fenstern und Dächern eines Altbaus erhalten möchte, und gleichzeitig Energie einsparen möchte, kann zwischen vielen technischen Möglichkeiten wählen. Doch was genau ist eigentlich ein Altbau?

Definition „Altbau“

In verschiedenen Gesetzen und Regelungen wird zwischen Altbauten und Neubauten unterschieden, vor allem um steuerliche oder wohnungswirtschaftliche Kennzahlen festlegen zu können. Da die Definitionen unterschiedlich sind, ist keine von ihnen allgemeingültig. Die gängige Sprachpraxis bezeichnet manchmal Häuser seit dem 2. Weltkrieg als Neubauten, was heute nicht mehr stimmig ist.

Grundsätzlich gilt als Neubau nach den gesetzlichen Vorschriften ein Bau, der in der Jetzt-Zeit errichtet werden soll. Danach wird dieser Bau ca. 10 bis 20 Jahre lang als Neubau bezeichnet. Bei einem anstehenden Umbau oder einer notwendigen Sanierung ist er aber bereits nach dem Gesetz ein Altbau.

Eine andere Definition von Neubauten, aus dem sich die für Altbauten ableiten lässt, findet sich im Eigenheimzulagengesetz: Hier gilt ein Gebäude als Neubau, das spätestens im Folgejahr der Fertigstellung erworben wird, also entweder nach dem Bau oder nach Sanierungsmaßnahmen, die den Wert der alten Gebäudesubstanz übersteigen.

Im Allgemeinen verbindet man mit Altbauten vor allem bestimmte bauliche Eigenschaften, wie hohe Decken, Kastenfenster und Holzbalkenkonstruktionen, die wiederum bestimmten Bauperioden zugeordnet werden.

Ein wichtiger Punkt sind also allgemein bei Gebäuden Sanierungszyklen, in denen notwendige Reparaturen anfallen. Und jede dieser Sanierungen sollte genutzt werden, um den Energieverbrauch seines Altbaus zu senken – dies spart Kosten und Energie.

 


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