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Gebäudelüftung mit Luftqualitätsregelung

- Luftqualitätssensor © Informationsdienst BINE
Die Lüftung in Gebäuden erfolgt entweder von Hand oder mit mechanischen Lüftungsanlagen. In beiden Fällen wird nur selten bedarfsorientiert gelüftet, owohl die für Wohlbefinden und Energieeffizienz wichtig wäre.
Fehler beim Lüften
Bei der Lüftung von Hand wird oft zu spät und dann zu viel gelüftet. Bei der mechanischen Lüftung dagegen werden die Volumenströme meist zentral eingestellt und nach starren Zeitprogrammen geschaltet, die Volumenströme orientieren sich an der maximalen Luftbelastung.
Daher wird in vielen Gebäuden mit wechselnder Belegungsdichte oft unnötig stark gelüftet. Dies gilt vor allem für Tagungsräume und Hörsäle, Theater und Kinos, Hotels, Kneipen und Restaurants, Sportstätten etc. Dort wird mit viel Energieeinsatz permanent Luft umgewälzt und ggf. ent- oder befeuchtet, obwohl das in diesem Umfang nicht notwendig ist.
Probleme aufwändiger Regelungskonzepte
Mit den teuren Kohlendioxid-Sensoren kann zwar verbrauchte Luft erkannt werden - die Ausdünstungen der Büroeinrichtung, von Menschen oder beispielsweise Tabakrauch werden jedoch nicht registriert. Folglich wird die Luft hier nicht in dem Maße ausgetauscht, wie dies aufgrund der - gegebenenfalls besonderen Nutzungssituation nötig wäre.
Die Regelung nach Raumluftfeuchte ist heute bei Wohnungslüftungsanlagen mit automatischen Regelungen am verbreitetsten. Dabei wird beispielsweise über einen feuchteempfindlichen Sensor und eine Steuerungselektronik die Drehzahl des Ventilators geändert oder über Klappen, die von hygroskopischen Bändern im Luftdurchlass verstellt werden, der Volumenstrom mehr oder weniger gedrosselt. Verfügbar sind auch Regelungen mit Hilfe von CO2- oder Mischgasfühlern.
Quelle: Informationsdienst BINE Projekt-Info 04I/02 Gebäudelüftung mit Luftqualitäts-Regelung
Autor: BINE Informationsdienst








