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Auto & Verkehr

- Wenn möglich sollte man vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, das Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen. Quelle: Getty Images
Mobilität ist eine grundlegende Voraussetzung für das Wirtschaften moderner Ökonomien. Sie ist von großer Bedeutung für das Zusammenleben von Menschen und deren Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Unter Mobilität wird die Fähigkeit verstanden, verschiedene Ziele für bestimmte Zwecke (z.B. Arbeit, Erholung, Einkaufen, Urlaub) in einer bestimmten Zeit zu erreichen. Dabei bezieht sich der Begriff auf alle Verkehrsmittel bzw. auf eine Kombination von verschiedenen Verkehrsmitteln (z. B. Park & Ride).
Mobil und flexibel möchte beinahe jeder sein. Doch der Mobilität sind ökonomische wie auch ökologische Grenzen gesetzt: Verkehrsinfrastrukturen als Mobilitätsvoraussetzung sind einerseits durch direkte Kosten des Auf- und Ausbaus sowie der Instandhaltung, Verkehrssicherheit und Kontrolle gekennzeichnet. Andererseits werden der Gesellschaft externe Kosten in Form von Belastungen für Umwelt und Klima (bauliche Eingriffe in die Natur, Treibhausgasemissionen) sowie Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität (Unfälle, Lärm) verursacht.
Umwelt- und Klimabelastung
Der Kraftfahrzeugverkehr hat in den letzten Jahrzehnten in zunehmendem Maße zu den Kohlendioxidemissionen beigetragen. Zwar wurden die Motoren der Kraftfahrzeuge effizienter und der Ausstoß klima- und gesundheitsschädlicher Abgase verringert, doch steigt im Gegenzug die Zahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge stetig an.
Rund 90 Prozent der vom Verkehr verursachten klimarelevanten Emissionen stammen aus den Auspuffen des Straßenverkehrs. Bahn-, Luft- und Schiffsverkehr zusammen steuern die restlichen verkehrsbedingten Emissionen dazu, wobei die des Flugverkehrs kontinuierlich am stärksten zunehmen.
Im Vergleich zu einem Auto mit einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von acht Litern pro 100 km verursacht die Bahn auf einen Personenkilometer gerechnet nur etwa ein Fünftel der Emissionen des Pkw im Fernverkehr. Ein gut ausgelasteter Linienbus ist im Stadtverkehr ähnlich energieeffizient.
Energieeffiziente Mobilität
Für eine stärkere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sprechen die geringere Lärmbelastung, die höhere Verkehrssicherheit und die geringeren Kosten im Vergleich zum Auto.
Zweifellos hat das Auto aber im täglichen Leben in vielen Situationen Vorteile gegenüber dem öffentlichen Verkehr und auch nicht jeder kann ohne Weiteres darauf verzichten. Mitunter aber, z.B. für kürzere Strecken – und die Hälfte aller Fahrten im Pkw sind kürzer als sechs Kilometer – lohnt es sich, an umweltschonende Alternativen zu denken, die zudem auch kostengünstiger sein können.
Laut EU-Richtlinie zu erneuerbaren Energien soll deren Anteil und der Beitrag innovativer Technologien (insbesondere Wasserstoff und E-Mobility) im Verkehrssektor auf zehn Prozent im Jahr 2020 gesteigert werden.
Um energieeffizienter und klimafreundlicher unterwegs zu sein, gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, d. h. stärker Bus und Bahn benutzen.
- Wenn möglich kürzere Entfernungen zu Fuß gehen oder auf das Fahrrad bzw. sogenannte E-Bikes umsatteln.
- Das Auto kraftstoffsparend fahren, d. h. den Fahrstil optimieren , Fahrten kombinieren, Fahrgemeinschaften bilden, energieeffiziente Techniken nutzen oder einen sparsamen Wagen gegebenenfalls mit alternativen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien oder innovativen Antrieben (Biokraftstoffe , Erdgas , in Zukunft auch Wasserstoff oder Strom ) fahren.









